WIE EIN NEUANFANG….
Es sind nun tatsächlich schon einige Monate her, dass ich mich auf dieser Seite melde. Januar und Februar waren zwar Ferienmonate, aber für mich nur auf dem Papier. Es war die günstigste Zeit, Vorbereitungen zu treffen für dieses Jahr und allem Kommenden.
Ihr wisst ja: Stillhalten ist nicht unbedingt mein Hauptmerkmal, neue Ideen springen einen an und halten einen in Schwung. Ende des Monats Dezember war uns klar, dass im Schulbetrieb Hochstimmung kommen würde. Das Interesse an unserer Musikschule wächst erstaunlich, wir konnten eine ganze Zahl von Matrikeln nicht annehmen,da uns die Klassenräume fehlen und dazu kam noch der Druck der Regierung mit anderen Extras.
So blieb uns nichts anderes übrig,als mit Architekten und Statikern gegen die Uhr zu kämpfen und an Anbau zu denken. Die Sommermonate waren wunderbar trocken und warm, bestes Bauwetter. Aber da die Pläne nicht so schnell fertig wurden, die amtlichen Stellen auch auf Sommerwetter schalteten und wir auch die Finanzierung nicht so sicher in der Hand hatten, mussten wir in den blauen Himmel schauen.
Mitte März konnte wir dann endlich mit dem Aufstocken des dritten Pabellons beginnen ….. genau bei Schulbeginn, der Baukrach, der Staub, das Schreien der Arbeiter, die Ungeduld der Lehrer……. und….nun: der erste Regen, natürlich bei offenem Dach, das Wasser lief die Wände herunter, den Schülern tropfte das Wasser auf die Hefte und ein Kurzschluss hätte uns fast die Schule abgebrannt.
Aber: gute Laune zum Weitermachen musste her. Inzwischen ist schon einiges geschehen, und man sieht den Fortschritt.
Die Lehrer müssen zwar beim Unterricht schreien, damit sie das Schlagen auf die Eisen und das Kreischen der Sägen übertönen, aber die ¨Freue der Hoffnung, ein paar neue Klassenzimmer zu haben ist allen ins Gesicht geschrieben.
Gerade in diesen Tagen ( April 2009) feiern wir, und nicht irgendein Fest: es sind genau 20 Jahre her, dass wir mit vier Klassen eine eigene Schule als Grund- und Hauptschule eröffneten.

Was als Wagnis begann stabilisierte sich schnell und den heimlichen Wunsch, mehr in die Kulturarbeit einzusteigen, konnten wir dann nach 15 Jahren einbringen. 
Ein weiter Weg, ein richtiger Weg, ein Weg in die Zukunft. Was wir mit den Siedlern der Kolbegemeinschaft begannen, ist nun offen für alle, die sich für Musik, Theater und Tanz interessieren. Und: es werden jeden Tag mehr.
Eine ganze Woche wurde gefeiert und in grossem Stil, jeder konnte sich einbringen, Kinder und Jugendliche, Eltern und Lehrer. Teilnahme war angesagt und daran mangelts nie. Herrlich das Interesse am Fest des Lebens!

May 02 2009 11:15 pm | Berichte und Ereignisse






