Archive for the 'Berichte und Ereignisse' Category
Hallo Ihr fleissigen lieben alle! $
Ersteinmal wünschen wir Euch von Herzen eine fröhliches, gesundes und vor allem glückliches neues Jahr 2009!!!
Nach dem Pisco Sour “gelüstet” es uns auch, vor allem wenn ich an die 30Grad denke die jetzt bei Euch herrschen müssen. Doch im Winter bei -4Grad bevorzugen wir auch in der Schweiz eher eine schöne warme Feuerzangenbowle, natürlich Self Made by Thomas *<:-D. Das würde Euch auch Spass machen!
Wir freuen uns sehr, Eure Seite auf Deutsch zu lesen, weil es uns doch noch leichter fällt. Obwohl Spanisch ja meine Mutterprache war - naja, die Palmeros (La Palma) sagen auch oft”tranqui(i..)llo”.
In einer so hektischen Welt wie hier fällt es vor allem mir als geborene Chilenin aber doch ganz schön schwer und nicht nur ich sehne mich dann, wenn es hier mal zu heftig wird, nach Euch und dem Land Chile zurück.
Wir hoffen sehr, es bald wiederholen zu dürfen und verbleiben mit einem Schwiizerdüütschen Ausdruck “Uf wiederluege mit`nand”, hasta lueguito
Cristina :-* y Thomas
February 03 2009 | Berichte und Ereignisse | No Comments »
Es hat viel Freude gemacht.

Nicht nur mit Musik stellen sich unsere Kleinen und auch schon Grösseren vor. Seit diesem Jahr gibt es auch offiziell Theaterunterricht in Arbeitsgemeinschaften.

Nur wenige kennen noch ihre Talente, aber mit den ersten Vorstellungen wächst die Freude und das Interesse am Theater.
Als erster Schritt: Maskentheater. 
Da kann man sich selber dahinter verstecken und das erleichtert die ersten Auftritte. Worte und Bewegungen werden so unterstrichen mit Hilfe der Maske, die die Kinder selbst anfertigen müssen.

Das ist ein interessanter Arbeits- und Findungsprozess, ein wichtiger pädagogischer Schritt in der beginnenden Laufbahn des Theaterzweiges unseres Kollegs.

Die ersten Vorstellungen sind nun geschehen und der mächtige Applaus war das schónste Geschenk für die kleinen Künstler.

Es war ein Erlebnis dabeizusein.
November 16 2008 | Berichte und Ereignisse | No Comments »

Die Schüler des fünften Schuljahres unseres Kollegs machten in diesen Tagen ein interessantes Experiment mit Schülern der französichschen Schule. Da trafen sich fast 350 Schüler im Austausch in Diskussion zu sozialen und lokalpolitischen Problemen.

Heftige Diskussionem wurden da geführt. Die Welt sollte ja verändert werden. Und dabei sieht man was in den Herzen unserer Jugend so alles los ist.

Wir hatten ja im Lande Kommunalwahlen und schon bereitet sich das Land vor auf die Parlamentswahlen und Präsitentschaftswahlen.
Sehr gut entdeckten die Jungen und Mädchen, dass es nicht darum ging recht zu haben, sondern gute Ideen, ein gutes Projekt für die Gemeinschaft, Abstand zu nehmen von eigenen Vorteilen.

Kinder wissen sehr gut, was für die Gruppe am besten ist, was schadet und wo der Hase im Pfeffer liegt.

Alles wurde mit Beispielen untermalt, gemeinsam an Konzepten gearbeitet und dann vorgestellt.
Ein gelungenes Experiment.
Spielen gehörte natürlich auch dazu. Wenn das doch in der grossen Politik auch mal der Fall wäre, denn im Spiel lernt man sich kennen und sich gegenseitig ausloten, ohne den anderen auszustechen.Wie schön, dass man sowas entdeckt und dann darüber spricht.
Was haben die Kinder gelernt: vor allem aufeinanander zu hören, dem anderen eine Chance lassen und aufeinander zugehen.

Wichtige Erkenntnisse zum Lebensanfang!
November 04 2008 | Berichte und Ereignisse | No Comments »
Ein interessantes Treffen und ein erfrischendes Wiedersehen und wieder ein angeregter Austausch von Erfahrungen: das Treffen der Fidei-Donum-Priester. Diesesmal in Osorno.

Wie immer kam die Gruppe der deutschen Weltpriester in Südamerika aus allen Himmelrichtungen des Kontinentes: aus Argentinien, Bolivien und Peru, aus Guatemala und Venezuela, aus Kolumbien, Kuba und Ekuador,Paraguay und Uruguay. Unser diesjähriges Thema war: der Schöpfungsglaube und die Erhaltung der Schöpfung.

Wir sassen zusammen bei den Vorträgen und der Gruppenarbeit. Konzentriert musste aufgepasst werden,die Vorträge waren keine Zuckerschlecken, aber hilfreich und anregend. 
Mit dem Vortrag “Schöpfungsglaube und Bewahrung der Schöpfung,Theologie der Schöpfung und ökologische Ethik aus der Feder des Theologen Tibaldo Solesi, Professor am Priestersemiar. Anschliessend führte uns ein Biologe ein in die Welt der Naturwissenschaft unter dem Thema: “Schöpfungsglaube und Naturwissenschaft, eine Anfrage von aussen an den christlichen Glauben.
Es folgten Bioethische Fragen und wir diskutierten über unser christliches Weltbild und unsere Verantwortung im Angesicht genetischer Manipulation. Dabei wurden natürlich unsere Köpfe heiss und die Diskussion mehr als lebendig. 
Mit einem Besinnungstag unter der Leitung von P. Mariano Puga aus der Fraternität des Charles de Foucauld wurde der Sonntag vorbereitet, an dem wir jedesmal Kontakt aufnehmen mit der Ortskirche, alle waren eingeladen in die verschiedenen Pfarrgemeinden von Osorno.
Einen Ausflugtag genehmigte wir uns natürlich. Es ging zu den Seelöwen von Chauhuín und zu den heissen Quellen in den Kordilleren. Eine gute Erholung für die Seele, den Geist und natürlich den Körper. 

Einen wunderschönen Abend erlebten wir mit einer Folkloregruppe…..

und eine gelungene Vorführung von lateinamerikanischer Musik mit dem Jugendorchester unseres Kollegs brachte grosse Freude in unsere Gruppe.

Zu erfahren wie sehr doch Kinder und Jugendliche sich von der Kultur begeistern lassen, ist erfrischend.

Der Applaus war nicht nur spontan. Es flossen sogar einige Tränen.
Bei der letzten Eucharistiefeier in der Pfarrkirche ‚Reina de los Martires’ unserer Kolbe-Siedlung meditierten wir den lateinamerikanischen Kreuzweg von Raúl Castro aus Perú. Ein Messfeier im Gang durch die 15 Stationen.


Ganz unvergessen wird uns bleiben der Vortrag von Pater Fernando Diaz über den Schöpfungsglauben und dieSpiritualität im Weltbild der chilenischen Urbevölkerung.
Was blieb? Staunen und Freude.
October 23 2008 | Berichte und Ereignisse | No Comments »
Wie wichtig ist doch unser Glaube! Er ist nicht irgendein „Anhängsel“, er ist vielmehr Quelle des Glaubens. Es ist einfach wunderbar zu sehen wie sehr sich doch die Jugend für den Glauben interessiert. Die Jugendlichen sind wach, sie lassen sich – auch wenn das immer behauptet wird, nicht so leicht verführen

Unsere Jugendlichen vom Jugenddorf Albertus Magnus haben ihr Interesse gezeigt in der Woche der Bibel. Sie fragten, sie hinterfragten, sie untersuchten, sie lernten unterscheiden und das hat sie dazu geführt Gott zu danken für sein Wort und ihn von ganzem Herzen zu loben. So ist das!!

Bei einem gut vorbereiteten Abend in der Kapelle “Stern von Betlehem” wurde die Heilige Schrift feierlich auf dem Altar instaliert und dann nach einigen Textvorlesungen das Wort interpretiert aus der Sicht der Christen und das Alte Testament aus der Sicht der Juden.
Die Jungen entdeckten Gemeinsamkeiten und Unterschiede und waren ganz erstaunt über die Wucht der Worte.
Allen wurde klar: die Heilige Schrift ist eine Liebeserklärung Gottes, ein langer Brief an die Menschen geschrieben in ihrer eigenen Geschichte.
Diese lange Feier mit dem Worte Gottes wird keiner vergessen. Ganz im Gegenteil!

October 23 2008 | Berichte und Ereignisse | No Comments »

Wie immer im Oktober konnten wir ein paar wunderbare Tage der Musik geniessen und uns an der Kultur des Kontinentes erfreuen. Das musikalische Seminar für Lehrer und Studenten hatte das vergangene Jahr venezolanische Musiker eingeladen, vor allem Lehrer der venezolanischen Guitarre, “cuatro” genannt, mit vier Seiten und nicht so gross wie eine normale Guitarre und einige Tanzarten aus der afrikanischen Bevölkerung des Landes.

Dieses Jahr war das Land Argentinien eingeladen. Das spezielle Thema: “traditionelles Argentinien”, vor allem auf der patagonischen Seite. Es sind ja immer nur vier Tage intensiven Studiums, sodass daher nur einige wenige Aspekte angepeilt werden können. Immer eingeschlossen einige Arten des Volkstanzes .
Und wie war’s? 

Natürlich hochinteressant für alle Beteiligten. Das Wichtige für uns ist auch,dass an den Nachmittagen die Musiker mit unseren Kindern der Msukkschule arbeiten und das macht dann auch den Musikern besonders Freude, denn Kinder sind ja wissbegierig und wollen lernen, neues erfahren und sich selbst erproben.
An den Abenden bieten wir dann für die ganze Stadt Osorno Konzerte an, es wird kein Eingtritt verlangt, damit auch die kommen können, deren Geldbeutel nicht besonders bestückt ist. Den ersten Teil dieser Konzerte bestreiten jedesmal die verschiedenen Orchestern unseres eigenen Kollegs “Santa Cecilia”.

Am Montag präsentierten sich zuerst die Eltern mit ihrem Orchester, dann die Kleinen, das Orchester der 5. und 6.Klasse und am letzten Tag schliesslich die grösseren Schüler. Letztere schon an Konzerte gewohnt und jetzt ohne Lampenfieber.

Wir hoffen, dass diese musikalische Welle viele “überrollt und mitreisst”. Die Melodien unserer Musik sind voller Botschaft und lassen niemanden kalt.

Ohne zu übertreiben: es war wieder ein voller Erfolg und wir können zufrieden sein.
October 15 2008 | Berichte und Ereignisse | No Comments »
So nach und nach kommen nun wieder einige Nachrichten. Mein Schweigen war keine Nachlässigkeit. In diesen Monaten war soviel los, dass kaum ein paar Stunden Zeit herauskommen, um Briefe zu schreiben; auch auf diesem Wege muss ja geschrieben werden.
Aber ich will mich bessern.

Es war ein langer Kampf unser Kolleg so einzurichten, damit sich die gewachsene Schülerzahl auch wohlfühlt und vor allem andere dazueinlädt bei uns mitzumachen. Endlich wurde auch die Turnhalle fertig, ein Physiksaal und ein Bibliotheksraum, eine neue mensa und der überdachte Gang zur mensa.Das ist nun unter Dach und Fach.

Grossen Wert wurde in diesen Monaten auf die intensive musikalische Arbeit mit den Kleinkindern gelegt. Es geht ja nicht um Talente, sondern um das Entdecken der eigenen Fähigkeiten und die Freude inigtiativ zu werden.

Das schafft die Musik und es ist unglaublich wie die Kinder sich verändern, sich entdecken, von ihren Fortschritten sprechen, die Eltern zu begeistern verstehen.
Kinder sind gute Kommunikatoren.Und die Freude am Entdecken steht ihnen im Gesicht.

Natürlich ist es wichtig dann auch das Können zu zeigen, sich vorzustellen in allenmöglichen Milieus, beim Spielen und auch dann beim Tanze, der natürlich sehr gepfelgt wird.

Auch in der Kirche darf getanz werden zu Ehre Gottes und das will gelernt sein. In unseren Schulgottesdiensten versuchen wir das ab und zu.

Alles sehr intensiv und die Kinder selbst stellen Anforderungen. Das spornt dann auch die Lehrer an. 
Zu Freude aller organsierten wir dann Ende September ein Völkerfest, wo man sich mal so richtig in eine andere Welt versetzen konnte, vergangene Jahrhunderte, andere Traditionen und Bräuche, andere Kleidung und auch anderes Benehmen. Wie lernt man sowas am besten?

Natürlich beim ausprobieren, denn das macht Freude und dabei lernt man dann auch am meisten. 
Eine gute Pädagogik der Lehrer unseres Kollegs sollte dahin führen und es ist auch gelungen. Schon vor drei Jahren versuchten wir ein solches Fest und das gelang so gut, dass es nun wiederhoft werden sollte, auch wenn mit anderen Vorzeichen.Es waren schöne Tage und die Kinder reden heute noch davon. So soll’s auch sein.

October 14 2008 | Berichte und Ereignisse | No Comments »
Die Winterferien haben begonnen.Es ist Regenzeit, Zeit zum Ausruhen für die Schülerinnen und Schüler, Vorbereitungszeit für den Unterricht für die Lehrer, Zeit zum Aufholen.Das ist aber nur eine Seite des Lebens. Da wollten wir unseren Jugendlichen die Augen öffnen.

Diese kalte und nasse Winterszeit ist eine wichtige Etappe im Leben mit der Natur, im Leben der Urweinwohner unseres Landes.Jetzt in diesen Wochen wird es im Schafstall lebendig.(Auch in unserem Schafstall in Fray Escoba springen schon ein gutes Dutzend kleiner Schäfchen um die Beine ihrer Mütter).
In den kleinen Hütten der Bewohner der Kordillere sind die Frauen dabei zu spinnen und zu weben,die gewebten Stoffe werden gefärbt mit den verschiedensten Farben aus den Rinden der Bäume.Ein interessanter Prozess, kaum noch bekannt in den Familien der Städter.


Die Männer und Frauen in den Anden begeben sich in diesen Tagen in die Regenwälder und sammeln Kräuter, Heilkräuter. Diese Kräuter sind ein wichtiger Faktor im Gesundheitssektor unseres Volkes. Kein Arzt hier verleugnet die Kenntnisse der Ureinwohner bezüglich der Kräuter.

Bevor wir also für drei Wochen die Schultüren schlossen, haben wir eine Mapuchegemeinschaft eingeladen, um den Schülern davon einiges zu zeigen und auch beizubringen.Es war also nicht nur eine Ausstellung sondern ein Einführung in die Kochkunst,das Weben und Färben.Ein interessanter Nachmittag für alle. Die Idee vor allem: Keine Nostalgie für Gewesenes, sondern: Aufgabe für die Zukunft. Die Aufgabe die eigene Kultur nicht zu vergessen und sie vor allem einzubinden in die Alltäglichkeit.

Wer einmnal eine richtige Strickjacke aus Schafwolle getragen hat, vertauscht sie nie mehr mit einer anderen. Erfahrung!!!!!
Und einen Schal zu tragen, gefärbt mit den herrlichen Farben der Rinden unserer Bäume ist ein Aufruf, die Natur zu schützen.Unsere Jugend geht also wieder auf Endeckungsreise.
Viele herzliche Grüsse, Euer Peter Kliegel
July 23 2008 | Berichte und Ereignisse | No Comments »
Ein grosses Erlebnis für unsere Jugendlichen.Meine Pfarrei “Santa Rosa del Lima” war die einzige unserer Stadt Osorno, die eine kleine Delegation zum internationalen Jugendtreffen in Sydney, Australien, aussandte.

Seit drei Jahren sparen wir für dieses Ereignis des Glaubens.Viele hundert Jugendliche hatten sich in dieser Zeit zusammengetan und mit den diversen Aktionen das Geld zusammenbekommen. So ein Sprung in die weite Welt ist nicht billig, vor allem für unsere Leute, die ja kaum mal über ihren eigenen Zaun schauen können,weil die Gehälter viel zu gering sind und das wenige Geld nur zum Überleben reicht.

Aber es ist uns gelungen drei Jugendliche und eine junge Schwester auszusenden. Keine touristische Angelegenheit. Wir haben viel gebetet in den letzten Monaten, oft die Heilige Schrift aufgeschlagen und der Abschied am Busbahnhof war voller Gebet und begeistertem Singen. Es ging hoch her, Polizei tauchte auf… es hatte wohl jemandem nicht gefallen,dass da so öfffentlich gebetet und gesungen wurde in der Fülle der Reisenden. Aber die Hüter der Ordnung verstanden unsere Freude.

Ist es ein Wunder, dass da viele Tränen flossen? Sich mit zig-tausenden Jugendlichen zu treffen aus aller Welt ist für unsere Jugendlichen einmalig.

Den Papst zu erleben ebenfalls. Ich konnte mich da nur der Worte Jesu entsinnen ,der einmal ausrief: “Ich danke Dir, Vater, dass du das den Weisen und Klugen verborgen , aber den einfachen Herzen geoffenbart hast..” So haben wir das erlebt und das bleibt hängen.
Am Sonntag den 6.Juli haben alle Gläubigen den Segen gespendet

und es trifft sich,dass die Jugendlichen genau am Sonntag den 27 Juli morgens in Osorno wieder ankommen und sofort zum Gottesdienst eintreten werden. Wir freuen uns schon auf dieses Treffen mit den jungen Missionären. Es wird unvergesslich sein. Freut Euch mit uns.

July 06 2008 | Berichte und Ereignisse | No Comments »
Überall wackelt die Erde. Wir hier in Chile wissen, dass wir auf Feuer und Wasser schwimmen. Das Wissen ist Theorie, die nackte Wirklichkeit erreicht uns Menschen meistens unerwartet. Und so war es auch in diesen Monaten hier im Süden des Landes.
Der Vulkan Chaitén , eingebettet in eine herrliche Landschaft, begann zu rumoren…. und dann blieb’s nicht dabei. Erst ganz kleine Aschenwolken und darauf Gas- und Asche in Überfülle.

Über 30 Kilometer war die Gaswolke gestiegen und ein derartiger Aschenregen rauschte auf die Landschaft, die bewohnten Gebiete, Felder und Wiesen, dass die Regierung innerhalb von einigen Tagen die Stadt Chaitén evakuieren musste…. Wie meterhoher Schnee bedeckt bis heute alles und noch ist ein Ende nicht abzusehen. Die evakuierten Familien wurden verteilt auf die verschiedenen Städte des Südens, auch in Osorno und wir haben im Studentendorf die Eltern einer Studentin auch der Stadt noch bei uns und in Fray Escoba nahmen wir noch zwei Familien auf. Platz war vorhanden und so haben wir uns sofort angeboten.

Für die Familien war es eine Flucht, wo wie ich das erlebt habe als kleiner Junge mit 5 Jahren, als wir aus Schlesien fliehen mussten. Das sind harte Minuten.
Letzten Sonntag haben die beiden Familien wieder Abschied genommen. Sie haben Arbeit bekommen und eine neue Bleibe. Es war eine emotives Adios, wir hatten die Familien mit ihren Kindern sehr lieb gewonnen, der junge Vater hatte sofort Hand angelegt in der Jugendstiftung um seinen Dank zu zeigen, die Kinder gingen auf unser Kolleg und das tolle Zusammenhalten der beiden Familien gaben uns ein Beispiel der Zugehörigkeit.

Eigentlich waren wir die wirklich Beschenkten. Aus dem Unglück der Familien erwuchs uns viel Segen.
July 05 2008 | Berichte und Ereignisse | No Comments »
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